Geschichtliches

C64c SystemFast jeder benötigt heute einen Internetanschluss. Sei es beruflich, schulisch, fĂŒr das Hobby, fĂŒr soziale Kontakte, Weiterbildung, fĂŒr weltweite Kommunikation, fĂŒr die Vereinsarbeit, ... Diese Liste liesse sich beliebig lang fortsetzen. Internet ist allerdings nicht gleich Internet. Als Ende der 90er Jahre dieses neue Medium langsam Einzug in das Leben von Millionen von Menschen weltweit hielt, reichte fĂŒr das Betrachten von reinen Textseiten mit wenigen Bildern ein Modem am analogen Telefonanschluss.
Im Laufe der Zeit entwickelte sich die Technik weiter, höhere Bandbreiten  (die Geschwindigkeit, mit der Daten Übertragen werden können) waren möglich, wodurch sich auch neue technsiche Möglichkeiten fĂŒr die Gestaltung von Webseiten ergaben. Sie wurden umfangreicher, ausgefeilter und optisch anregender. Es kamen laufend neue Möglichkeiten hinzu. Tauschbörsen, Internet-AuktionshĂ€user, Internettelefonie, Videokonferenzen, Video on Demand, zentrale Datenspeicher ("Cloud Computing"), u.v.m. Auch die Anforderungen an die Bandbreite stiegen laufend. ZunĂ€chst wurde mit ISDN versucht, mehr Daten ĂŒber die 50 Jahre alten Leitungen zu bekommen. Die Konzerne der Telekommunikation investierten Unsummen in die Erforschung neuer Wege, um ĂŒber ihre alten Netze mehr Daten zu schicken, ohne in Millionen Haushalten in Deutschland die Leitungen austauschen zu mĂŒssen.
Ergebnis war DSL ("Digital Subscriber Line"), mit dem das letzte aus diesen alten Kupferleitungen herausgekitzelt werden sollte. Einziges Problem: Je lĂ€nger die Leitung hierbei wird, umso weniger Daten kommen "hinten" heraus. Je weiter die Telekom-Kunden von der Vermittlungsstelle entfernt wohnen, umso niedriger ist die mögliche Gechwindigkeit. Ab einer bestimmten LeitungslĂ€nge ist dann schließlich keine DSL-Verbindung mehr möglich.

Diese Situation kennen mittlerweile alle, die auf "dem flachen Lande" schon versucht haben, einen DSL-Anschluss bei einem Telekom-Anbieter zu bestellen. Entweder wird man mit DSL-Light (nicht viel schneller als ISDN) zu Preisen eines "großen" Anschlusses abgespeist, oder man schaut buchstĂ€blich mit dem Ofenrohr ins Gebirge, respektive ins Internet.

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